Grundschule in Leherheide: Autofahrer rasen über Zebrastreifen

Alarmstimmung vor der Leherheider Fritz-Husmann-Schule II: Statt am Zebrastreifen zu stoppen, rasen viele Autofahrer laut einigen Eltern drüber weg. 

Eltern fordern Fußgängerampel

Die Eltern schlagen nun bei der Stadt Alarm. Zwar sind noch keine Unfälle passiert, doch das Risiko sei zu hoch, betont Elternsprecher Sebastian Schmidt. „Wir fordern eine Bedarfsampel für Fußgänger, die die Autofahrer zum Anhalten zwingt.“

Autofahrer rasen über Zebrastreifen

Außerdem soll aus dem eingeschränkten Halteverbot vor der Schule ein absolutes Verbot werden. „Hier stehen die meist auf ihre Kinder wartenden Eltern viel zu lang und versperren die Sicht oder blockieren Bus und Lkw“, erzählen Eltern. „Wir fordern auch regelmäßige Tempo-Kontrollen.“

Polizei sieht keinen Unfallbrennpunkt

Die Polizei hat bereits die Verkehrsunfallanalyse ausgewertet: Zwischen Januar 2016 und Dezember 2018 sind auf diesem Teil des Mecklenburger Wegs acht Verkehrsunfälle registriert. „Bei keinem davon waren Kinder beteiligt“, sagt Polizeisprecher Frank Schmidt. Aber er könne die Sorge der Eltern nachvollziehen.

Was die Behörden zu der brisanten Lage und den Sicherheitsforderungen der Eltern sagen, lest ihr am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.