Gruppe kämpft für bessere Versorgung psychisch Kranker in Bremerhaven

Es ist Sonntagabend, und die Ängste und Depressionen sind wieder da. Wo bekommt ein psychisch angeschlagener Mensch zu dieser Zeit Hilfe? Soll er ins Krankenhaus gehen, obwohl er vielleicht nur die Nacht überstehen möchte? Die Stadt bräuchte eine Art Krisenbett – das ist eines der Ergebnisse, zu dem in Bremerhaven eine Projektgruppe aus Psychiatrie-Erfahrenen gekommen ist.

Eigene Erfahrungen mit psychischen Problemen

Die Gruppe kennt sich mit dem Thema aus. Ihre Mitglieder haben selbst schon einmal psychische Erkrankungen gehabt, arbeiten in dem Bereich oder sind Angehörige von Betroffenen. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Versorgungsstrukturen in der Stadt für psychisch Erkrankte zu verbessern.

Notaufnahme ist nicht immer die beste Wahl

Als besonders großes Thema habe sich die Notwendigkeit eines Krisendienstes herausgestellt. Was macht jemand, der in psychischer Not ist, zum Beispiel am Wochenende? Oft bleibt nur die Notaufnahme eines Krankenhauses. Das ist weder für den Betroffenen, noch für das Krankenhaus gut. Besser wäre einfach eine Art Krisenbett, wo der Hilfebedürftige kurzfristig Unterschlupf findet.

Welche Ideen die Projektgruppe genau hat, lest Ihr am Sonntag, 3. März, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.