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Härtester Panzerstahl für die Bremerhavener Kaiserschleuse

Um die Probleme der Bremerhavener Kaiserschleuse in den Griff zu bekommen, braucht es härtesten Panzerstahl. Nur Schienen aus Spezialstahl können die schweren Schleusentore tragen. Dieser Stahl wird sonst im Militär eingesetzt. 

Spezialfirma

Die Hafengesellschaft Bremenports wird jetzt eine Spezialfirma suchen, die besonderen Panzerstahl in relativ geringen Mengen herstellen kann. Die Kosten werden auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.

Nach wenigen Jahren plattgewalzt

Die Schienen der 2011 fertiggestellte Kaiserschleuse gaben bereits nach wenigen Jahren ihren Geist auf. Von der Wucht der Tore war der Stahl plattgewalzt worden. Die Reibungskräfte der Räder, auf denen sich die Schleusentore über die Schienen bewegen, sind enorm.

Keine Standardlösungen

2015 wurden die zerstörten Schienen erstmals ausgetauscht, um die Schleuse überhaupt weiter nutzen zu können. Aber schon damals war klar, dass diese Lösung nicht von Dauer ist. Inzwischen ist klar, dass Standardlösungen nicht helfen. Deshalb soll nun besonders hartes Material verbaut werden.