Häuslebauer-Aktion: Baubeginn verzögert sich

Inna und Gerrit teilen sich den zweiten Platz unseres nord24-Häuslebauer-Gewinnspiels und stecken mitten in der Planungsphase für ihr Traumhaus. Das junge Paar berichtet auf nord24 regelmäßig über Erfolge und Schwierigkeiten beim Hausbau und hält uns mit interessanten Tipps auf dem Laufenden.

Vor-Baubeginn-Phase: Startschwierigkeiten

In der Planung haben wir – so gut es ging – alles bedacht und berechnet. Dachten wir jedenfalls … Eine riesige Verzögerung des Baubeginns ergab sich durch den engagierten Statiker. Nachdem uns seine Pläne nach fünf Monaten vorlagen, bezahlten wir ihn so schnell wie möglich, um die „Zusammenarbeit“ mit ihm beenden zu können. Es folgten nach den Sommerferien ein paar Verhandlungen mit dem Bauunternehmer – aber wir schlossen ziemlich schnell einen Vertrag mit ihm ab. Er konnte flexibel arbeiten und jederzeit anfangen, denn Baustrom ist beantragt, das Gartenbauamt informiert und die provisorische Zufahrt für Baufahrzeuge genehmigt.

Keine Genehmigung für Energieausweis

Der Bauunternehmer gab die zwei Betondeckendirekt direkt in Auftrag. Gleichzeitig setzte sich Gerrit mit einem Energieberater und einem Bremerhavener Architekten, der die Außenfassade optisch noch etwas designen sollte, zusammen. Der Energieberater stellte fest, dass der Statiker gar keinen Energieausweis hätte stellen dürfen, weil dieser keine Genehmigung hierfür hatte. Der Architekt stellte daraufhin fest, dass der Statiker bzw. Bauzeichner des Statikers die Deckenhöhen in der Garage und im Wohnraum falsch eingezeichnet hatte. Dem Bauunternehmer fehlte der Entwässerungsplan vom Statiker/Bauzeichner. Was bedeutet das für uns?

Falsche Versprechungen

Wieder die Kommunikation und Auseinandersetzung mit dem Statiker…  Nach einem kalten Telefonat versprach er, den Entwässerungsplan sehr schnell nachzuliefern. Danach kamen wieder tagelang keine Reaktion auf Emails oder Telefonate. Als wir den Statiker endlich telefonisch erreichen konnten, gab es lediglich eine patzige Antwort auf die Frage, wo denn nun der Entwässerungsplan wäre: „Für Ihre Postzustellung kann ich nichts, Herr Herrmann“. Naja – eine Woche später hatten wir ihn schließlich in der Post, wohl bemerkt aus Hude bei Oldenburg , nicht aus Italien oder Spanien. Nach der Prüfung durch den Bauunternehmer und Gutachter ist der Entwässerungsplan unpassend, nicht effektiv, einfach nicht zu gebrauchen. Nun macht ihn jemand anderes, den wir natürlich nochmal bezahlen müssen. Der Energieberater stellt uns einen neuen Energieausweis aus, kostet natürlich aber auch extra.

Der Baubeginn verzögert sich

Der Architekt und der Bauunternehmer haben eine Lösung für die Decken – aber auch die ist natürlich mit Mehrkosten und Kompromissen verbunden. Ach ja: Der ausgesuchte Klinker kann durch die Verzögerung erst im Februar geliefert werden. Ein neuer ist bereits ausgesucht – kostet aber natürlich wieder mehr Geld. Baubeginn? Keine Ahnung. Wir sind gespannt, was noch so kommt…