Hoeffels Trikotgrüße nach Wolfsburg

von Matthias Berlinke

Die Grizzlys Wolfsburg scheinen verärgert über die Fischtown Pinguins zu sein. Anders kann man die Aussagen von Sportchef Karl-Heinz Fliegauf kaum interpretieren. Der hatte kritisiert, dass man es in Bremerhaven innerhalb weniger Tage wie auch immer geschafft hätte, Mike Hoeffel vom Amerikaner zum Deutschen zu machen. Die Pinguins reagieren gereizt und fassungslos auf die Worte aus Wolfsburg.

Die Fischtown Pinguins haben schon Ende 2015 mit Mike Hoeffel geplant

„Diese Aussagen aus Wolfsburg ärgern mich. Da wird etwas in den Raum gestellt, was nicht der Wahrheit entspricht“, sagt Pinguins-Teammanager Alfred Prey. Tatsächlich hat der Bremerhavener Klub schon 2015 mit Hoeffel über einen Wechsel gesprochen. Die Verhandlungen standen kurz vor dem Abschluss. Dann aber entschied sich der Deutsch-Amerikaner anders und kam erst im Januar 2017 an die Nordseeküste. „Wir hatten sogar schon das Weihnachtstrikot für 2015 fertig. Das liegt hier in der Schublade“, sagt Prey.

Die Bremerhavener Personalpolitik ruft Neider auf den Plan

Dass die Bremerhavener es immer wieder schaffen, Spieler mit deutschen Wurzeln aus Nordamerika über den großen Teich zu locken, missfällt der Konkurrenz. Die Pinguins müssen diesbezüglich sehr viel Kritik einstecken. Gutes Scouting ruft immer wieder Neider auf den Plan. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn Klubs wie Wolfsburg, die sich über die Kaderplanung der Bremerhavener aufregen, die „eingedeutschten“ Pinguins-Spieler mit lukrativen Angeboten zu sich ködern wollen. Das soll jetzt aktuell geschehen sein. Prey schweigt: „Kein Kommentar.“