Hohe Fischpreise dämpfen Gewinnerwartung bei Frosta

Die gestiegenen Preise für Fisch und Gemüse trüben beim Bremerhavener Tiefkühlkosthersteller Frosta auch für dieses Jahr die Geschäftsaussichten.

Erwartung wird nicht erfüllt

Nach der Vorlage der Hochrechnung für 2019 werde die Frosta AG den bisher prognostizierten Gewinn für 2019 aller Voraussicht nach nicht erreichen, hieß es am Montag in einer Ad-hoc-Mitteilung.

Fisch wird teurer

Bislang hatte das Unternehmen mit einem Konzernjahresergebnis auf Vorjahresniveau von 20 Millionen Euro gerechnet. Diese Prognose wurde nun auf 15 Millionen Euro gesenkt. Grund für diese Ergebnisbelastung sei der „weitere Anstieg der Rohwarenpreise insbesondere beim Fisch“. 2017 lag das Jahresergebnis noch bei 23,4 Millionen Euro.

Umsatzprognose bleibt

An der Umsatzprognose für 2019 hält das Unternehmen dagegen fest. Danach sollen die Erlöse gegenüber dem Vorjahr leicht steigen. 2018 war der Umsatz bereits um 1,6 Prozent auf 509 Millionen Euro gestiegen. Das Unternehmen stellt offiziell am Freitag, 10. Mai, 11 Uhr, in der Stadthalle Bremerhaven die Unternehmenszahlen vor. (lni)