Im Notfall wird auch an Bord der „Polarstern“ operiert

Für ein paar Monate wird Dr. Gerhard Weigand zum Schiffsarzt. Er ist einer der Ärzte, die die große Arktis-Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff „Polarstern“ begleiten. Wenn es sein muss, können sie an Bord auch operieren. 

Voll ausgestatteter OP

Denn auf der „Polarstern“ gibt es einen voll ausgestatteten Operationssaal. Der Arzt wird von einer Krankenschwester unterstützt. Bei Bedarf kann er auch das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide anfunken und sich per Telemedizin begleiten lassen.

Jeweils 100 Personen an Bord

Die Mammut-Expedition „MOSAiC“, bei der sich die „Polarstern“ für ein Jahr im Eis der zentralen Arktis einfrieren lässt, ist in sechs Fahrtabschnitte eingeteilt. Jeweils rund 100 Personen sind an Bord. Für sie ist der Arzt da.

Warum jemand wie Gerhard Weigand die Situation schon kennt, fern der Zivilisation Patienten zu behandeln, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Ursel Kikker

Ursel Kikker

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Ursel Kikker hat bei der Nordsee-Zeitung volontiert. Danach wechselte sie zur Kreiszeitung Wesermarsch und absolvierte ein paar Jahre später ein Biologie-Studium an der Universität Oldenburg. Seit 1995 berichtet sie wieder aus Bremerhaven. Ihr Schwerpunkt sind Wissenschaftsthemen.