In Bremerhaven sollen keine Springbrunnen mehr sprudeln

Plätschernde Springbrunnen und Wasserfontänen soll es in diesem Jahr in Bremerhaven nicht geben. Der Grund: Es ist kein Geld da. Denn über den Etat der Stadt für 2016 wird erst in der zweiten Jahreshälfte entschieden. „Bis dahin müssen freiwillige Leistungen warten“, sagt Gartenbaustadtrat Maurice Müller (Grüne). Und dazu zählt der Betrieb von Wasserspielen. „Der gehört nicht zur Pflichtaufgabe einer Kommune.“

Gefordert ist die Politik

Dass er mangels Geld den Brunnenbetrieb einstellen will, hat Müller bei der jüngsten Magistratssitzung mitgeteilt. „Es wurde zur Kenntnis genommen. Sonst nichts“, so der Gartenbaustadtrat. „Keine schöne Entscheidung, aber was soll ich machen?“ Gefordert sei die Politik.

Betrieb der Springbrunnen und Fontänen kostet jährlich 74 000 Euro

Für den Betrieb der 14 Brunnen und zwei Fontänen hat das Gartenbauamt im Jahr 2015 insgesamt rund 74 000 Euro ausgegeben. „In der Summe enthalten sind Strom-, Wasser- und Wartungskosten“, sagt Leroy Cichy, kaufmännischer Leiter des Gartenbauamtes.