In Cuxhaven wird eine gigantische Brücke verladen

Seit rund eineinhalb Jahren baut die Firma SEH Engineering in Cuxhaven an insgesamt drei Teilen für die neue Kattwijk-Hubbrücke in Hamburg-Moorburg. Die neue Eisenbahnbrücke wird künftig die Süderelbe queren. Am Donnerstag wurde in Cuxhaven ein knapp 2000 Tonnen schweres Brückenteil auf einen Ponton der Reederei Wulf verladen. Es ist das letzte und größte Teil der Brücke. 

Größtes je verladenes Teil

Eine logistische Herausforderung für die Reederei Wulf, die für Transport und Montage bei dem 208 Millionen Euro teuren Brückenbauprojekt verantwortlich ist. Wochenlang haben Andreas Wulf und seine Mitarbeiter auf den großen Tag hingearbeitet, geplant und kalkuliert. Es ist das größte Teil, das jemals in Cuxhaven auf einen reedereieigenen Ponton TOW3 (90 Meter lang) verladen worden ist. Wie die Turbinen von Siemens-Gamesa, die sonst hier verladen werden, soll auch das monströse Brückenteil auf Niederflurfahrzeugen, sogenannten SBMTs, auf den Ponton gefahren werden.

Verladung dauert 90 Minuten

„Die Verladung wird etwa 90 Minuten dauern“, hat Kapitän Wulf ausgerechnet. Gebaut wurden die insgesamt drei stählernen Brückenteile der größten Hubbrücke Deutschlands auf der Staufläche hinter dem Liegeplatz 8 an der Cuxhavener Stromkaje. Die beiden Vorbrücken hat die Reederei Wulf bereits im Juli dieses Jahres vom Bauplatz in Cuxhaven nach Hamburg transportiert. (CN)