Jetzt bangen die Pinguins auch um Jordan Owens und Mike Hoeffel

von Matthias Berlinke

Keine Überheblichkeit, keine Arroganz – die Fischtown Pinguins haben nach dem 4:1-Sieg in Ingolstadt sehr schnell in den Alltagsmodus umgeschaltet. Bis zum zweiten Match bleibt nur wenig Zeit. Bully ist bereits am morgigen Freitag (19.30 Uhr, Eisarena).

Workout und Pflege

In der Kabine herrschte natürlich freudige Stimmung, doch noch vor dem Gang unter die Dusche kreisten die Gedanken der meisten Spieler bereits rund um das zweite Spiel. Etliche Pinguins-Akteure absolvierten ein Workout-Programm, einige ließen sich von Physiotherapeutin Nadine Janßen pflegen.

Wade Bergman hat einen Cut auf der Nase

Das Spiel hatte Wunden hinterlassen. Physiotherapeutin Janßen verteilte etliche Eisbeutel. Die Profis kühlten damit Prellungen und Gelenke. Wade Bergman lief mit einem Cut auf der Nase durch die Gegend. Den hatte ihm Ingolstadts Brett Bulmer bei einem Faustkampf verpasst.

Verschärfte „Nachrichtensperre“: Keine Details aus dem Verletztenlager

Der Blick ins Lazarett bietet trotzdem ein verschwommenes, unklares Bild. Wie in den Playoffs üblich, gibt es von den Klubs zum Thema Verletzungen nur die nötigsten Informationen. Die Konkurrenz soll aus veröffentlichten Diagnosen und Berichten keinen Vorteil zugespielt bekommen. Sicher ist: Die Stürmer Mike Hoeffel und Jordan Owens sind angeschlagen.

Was ist mit Jordan Owens los?

Owens konnte am Mittwoch nicht spielen. Er musste nach dem Aufwärmen passen. „Er ist verletzt“, sagte Teammanager Alfred Prey nach dem Spiel. Wie schlimm das Ganze ist? Darüber kann man nur spekulieren. Owens soll vor dem Spiel noch im Krankenhaus gewesen sein – möglicherweise hatte er sich dort eine Spritze abgeholt.

Mike Hoeffel hat ein Kämpferherz

Hoeffel musste im letzten Drittel draußen bleiben. Er war angeschlagen. Doch Indianer kennen keinen Schmerz. Hoeffel wird nach Lage der Dinge am Freitag im zweiten Spiel wieder dabei sein.