Kaffeewerkstatt Bohnengold – die einzige Rösterei Bremerhavens

Der Name Kaffeewerkstatt Bohnengold ist Programm: Denn wie in einer Werkstatt sieht es in den Räumen im Fischereihafen in Bremerhaven aus. Hinter einem Tor steht man erst einmal vor einem Tresen voller Kaffeetüten. Dahinter ist der Zugang in die Rösterei. In dem gekachelten Raum stapeln sich die Kaffeesäcke, Mittelpunkt ist der Kaffeeröster.

„Kaffee hat mir nie geschmeckt. Außerdem habe ich oft Magenprobleme davon bekommen“, erzählt der 27-jährige Firmengründer Ulli Berbrich. Doch mittlerweile trinkt er ihn gerne, stellt in seiner eigenen Rösterei zehn Sorten her. Die Herkunftsländer der Kaffeesäcke und ihres Inhalts lesen sich fast wie eine Weltreise: von Südamerika über Afrika und Asien bis hin nach Südeuropa.

Berbrich: Werkstatt steht für Handwerk

„Am Namen habe ich lange gearbeitet – zusammen mit meiner Freundin Sina Glawatty“, erzählt Berbrich. Der Name spiegele letztlich das, was der Kunde erwarten könne. „Es ist ein edles Produkt, das mit viel Handarbeit hergestellt wird“, sagt der 27-Jährige. Manufakturen gebe es ja mittlerweile viele, und das Wort Werkstatt zeige noch mehr das Handwerk. Somit hätten sie sich für Kaffeewerkstatt Bohnengold entschieden.

Wo es den Kaffee gibt

Eigentlich ist Berbrich Physiotherapeut. Die ganze Geschichte, wie er als Kaffee-Hasser zum Kaffee-Liebhaber und Röster mit eigener Firma – übrigens der einzigen Kaffeerösterei Bremerhavens – geworden ist, welche Sorten im Programm hat und wo es sie gibt, lesen Sie in der Printausgabe des SONNTAGSjOURNALS (23. September). Übrigens: Den Kaffee gibt es auch im Hein-Shop im Kundencenter der NORDSEE-ZEITUNG in der Oberen Bürger.