Kaputt: Taucher gehen Schleuse in Bremerhaven auf den Grund

Die Fischereihafenschleuse in Bremerhaven ist kaputt, deshalb ist die große Kammer gesperrt. Die Auflager zwischen dem tausende Tonnen schweren Tor und dem Unterwagen sind zerbröselt – zentimeterdicke Kunstoffplatten, die vor anderthalb Jahrzehnten gebaut wurden. Die Hafengesellschaft Bremenports meint, dass das nicht hätte passieren dürfen.

Reparatur musste schnell gehen

Das Schleusentor hatte sich vor einer Woche plötzlich leicht auf die Seite gelegt, war beim Auf- und Zufahren auf der Konstuktion langgeschrammt. Deshalb musste schnell ein Plan für die Reparatur ausgetüftelt werden.

Kunststoff zerbröselt

Der zerbröselte Kunststoff soll nun im Labor untersucht werden. Taucher tauschen die Kunststoffplatten gegen schweres Eisen aus, können aber immer nur dann dran, wenn das Tor bei Flut aufschwimmt. 300 Tonnen Ballastwasser wurden dafür abgepumpt.

Nur kleine Schiffe können in den Hafen

Knapp vier Tage lang können nur kleinere Schiffe in den Fischereihafen einkaufen oder ihn verlassen.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.