Keine Chance auf München: Kevin Lavallée macht Einzeltraining

von Matthias Berlinke

Verflixt nochmal, das ist wirklich ärgerlich: Die Fischtown Pinguins müssen am Dienstag (7. März) beim EHC Red Bull München erneut ohne ihren Verteidiger-Routinier Kevin Lavallée auskommen. Der Traum von einem Comeback im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals ist geplatzt.

Einzeltraining in Bremerhaven

Der 35-Jährige laboriert seit mehr als einer Woche an einer Oberkörperverletzung. Die Schmerzen sind einfach zu groß, um auf dem Eis den Defender-Job erledigen zu können. Lavallée ist gar nicht erst ins Mannschaftsquartier nach Ingolstadt mitgefahren. „Kevin trainiert fleißig und will schnell wieder fit werden. Er hat am Montag sogar eine Einzeltraining auf dem Eis gemacht“, sagt Teammanager Alfred Prey. „Vielleicht kommt Kevin noch in der Serie zurück. Wir drücken die Daumen.“

Ein Verteidiger mit München-Erfahrung

Lavallée hätte gerne in München gespielt. Der Deutsch-Kanadier stand selbst bei den Oberbayern von 2008 bis 2011 unter Vertrag. Er spielte an der Isar sogar ein Jahr in der DEL.

19 Feldspieler und drei Torhüter im Aufgebot

Außer Lavallée sind alle Stammspieler fit. Coach Thomas Popiesch kann somit am Dienstag im Olympia-Eissportzentrum 19 Feldspieler und drei Torhüter nominieren – mehr lassen die Statuten nicht zu.

Workout am späten Montagabend

Die Pinguins kommen am späten Montagabend im Ingolstädter Teamhotel an. Ein Eistraining gibt es dann nicht mehr. Für ein Ersatzprogramm sorgt Fitness-Coach Johannes Egelseer. Er wird die Spieler mit einer Workout-Einheit beschäftigen. Am, Dienstagvormittag dürfen sich die Profis auf eine Einheit in der Saturn-Arena freuen – das Training ist allerdings freiwillig. Um 16 Uhr geht es dann mit dem Bus weiter nach München.