Kennedybrücke: Grantz schlägt Testbetrieb für Radstreifen vor

Im Streit um den fehlenden Radstreifen auf der Kennedybrücke gibt es Bewegung: Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) schlägt vor, eine sechsmonatige Testphase einzurichten.

Protest der Bürger

Die frisch sanierte Kennedybrücke hat keinen eigenen Radstreifen – die Radfahrer sollen sich laut Beschluss der großen Koalition von CDU und SPD den Fußweg mit den Fußgängern teilen. Radfahrer haben deswegen protestiert, sammeln Unterschriften und wollen demonstrieren.

Sanierung Alte Geestebrücke

Grantz Vorschlag: Ab Mai wird die Alte Geestebrücke voll gesperrt und mehr Radler und Fußgänger werden auf der Kennedybrücke unterwegs sein. Er schlägt vor, vorübergehend einen Radfahrstreifen einzurichten.

Stadtverordnete müssen abstimmen

Im Probebetrieb von mindestens sechs Monaten könnten die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss beobachtet werden. Die Stadtverordnetenversammlung könnte am 2. Mai über diese Idee abstimmen.

Wie viele Unterschriften bereits  für einen Radstreifen gesammelt worden sind und wie die Initiatoren den Vorschlag bewerten, lest ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.