Kokain: Bremerhaven bleibt Einfallstor für den Schmuggel

Kokain und kein Ende: Als viertgrößter Containerhafen Europas bleibt Bremerhaven eines der Haupteinfallstore für den Rauschgiftschmuggel nach Europa. Diese Bilanz zog der Zoll bei seiner Jahrespressekonferenz im Hafen. Größter Fund im Jahr 2017 waren 1,1 Tonnen der Droge, die in einem Container hinter Rigipsplatten versteckt waren. Straßenverkaufswert: 200 Millionen Euro.

Großen Coup gelandet

Auch in diesem Jahr haben die Zollfahnder bereits einen großen Coup gelandet. Im März haben sie in einem Bananencontainer aus Ecuador über 90 Kilogramm beschlagnahmt, die in drei Sporttaschen versteckt waren. Sie waren direkt hinter der Containertür abgestellt worden, um sie in einem unbeobachteten Moment schnell herausnehmen zu können.

Schwarzarbeit ein weiterer Schwerpunkt

Ein weiterer Schwerpunkt der Zollarbeit war die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Zuletzt wurde bei einer Großrazzia gegen illegale Beschäftigung in der Baubranche Baustellen und ein Firmensitz in Bremerhaven kontrolliert. Der Unternehmer wurde wegen Fluchtgefahr in Haft genommen. Die Hemmschwelle zur Schwarzarbeit sei damit erhöht worden, hieß es.