Kutter „Astarte“ zurück in Bremerhaven

Der Bremerhavener Traditionssegler „Astarte“ ist nach der Reparatur eines Schadens aus Dänemark nach Bremerhaven zurückgekehrt. Auf den letzten Seemeilen von Helgoland wurde es noch einmal etwas ungemütlich. „Wir hatten Wind von schräg gegen an, da stampft das Schiff ganz schön und man arbeitet sich warm“, sagt Steuermann Peter Schmidt.

Mehrere Planken und Spanten geborsten

Von dem Schaden, der die Reise vor vier Wochen jäh unterbrochen hatte, ist nichts mehr zu sehen. Die Planken der Backbordseite zeigen sich makellos. Das sah nach dem Crash gegen ein Schwimmdock im dänischen Svendborg am 8. September noch ganz anders aus. Mehrere Planken und Spanten waren geborsten; der Schaden reichte bis unter die Wasserlinie. An die geplante Weiterfahrt zur 200-Jahr-Feier in Bremerhavens Partnerstadt Frederikshavn war nicht zu denken.

Reparatur im Dock

Stattdessen musste das Schiff in Svendborg ins Dock. „Wir hatten Glück im Unglück“, rekapituliert Schmidt. Denn die Hafenstadt im Süden der Insel Fünen ist Standort einer der renommiertesten Traditionsschiffswerften. Die „Astarte“ war dort in den besten Händen.