Lasertag: Geplante Anlage in Lehe könnte Altersbeschränkung bekommen

Das Bremerhavener Jugendamt prüft, ob es für den Betrieb der ersten Lasertag-Anlage in der Seestadt Auflagen erteilt. Sozialstadtrat Klaus Rosche (SPD) sagt, er habe eine Bewertung für die derzeit in Lehe entstehende Einrichtung in Auftrag gegeben. Sollte sich zeigen, dass es dort jugendgefährdend zugehe, werde das Amt den Betrieb erst ab einem gewissen Alter zulassen.

Lasertag gilt als Trendsport, bei dem es darum geht, sich in einer Art Labyrinth gegenseitig mit Infrarotlichtstrahlen aus Spielzeugpistolen zu markieren. Das Areal in Lehe an der Adolf-Butenandt-Straße auf dem Gelände des Ex-US-Army-Hospitals soll ohne Altersbeschränkung nutzbar sein.

Unternehmer verteidigt Lasertag als „technisch interessant“

„So wird es auch bleiben“, prophezeit Manuel Wunstorf, der Geschäftsführer von „Area 46-Lasertag“, so der Name des in Bremerhaven expandierenden Unternehmens. Er sagt: „Wir bieten eine moderne und technisch interessante Freizeitbeschäftigung, aber keine Gewaltverherrlichung.“ Eben diesen Vorwurf hatten Kritiker nach einem Bericht der NORDSEE-ZEITUNG zu diesem Thema erhoben.