Lehe: Verirrtes Reh aus der Goethestraße gerettet

Kurioser Einsatz in Lehe: Am späten Dienstagnachmittag wurde ein verirrtes Reh aus einem Innenhof in der Goethestraße gerettet.

Polizei ruft Jagdpächter zu Hilfe

Nach Polizeiangaben wurde das Reh in Lehe am Nachmittag bemerkt. Die Einsatzkräfte riefen Jürgen Sibberns, Jagdpächter für Bremerhaven-Nord, zur Hilfe. Gemeinsam mit zwei weiteren Helfern machte er sich gegen 19 Uhr zur Goethestraße 22 auf. Das Reh – ein junger Bock – befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem befriedeten Innenhof.

Reh wird am Grauwallkanal freigelassen

Sibberns und seine Helfer nutzten ein Fangnetz, um das Reh einzufangen. Das Tier verfing sich in dem Netz und das Reh wurde fixiert. „Wir haben das Tier dann nach Weddewarden gebracht und es in der Nähe des Klärwerks am Grauwallkanal freigelassen“, sagt Sibberns.

Junge Böcke werden getrieben

Nach Angaben von Sibberns verirren sich im Jahr bis zu drei Rehe in die Stadt. „Im Moment ist eine besondere Zeit, da die jungen Böcke von den alten Tieren getrieben werden“, erklärt der Jagdpächter. Er vermutet, dass sich deshalb das Tier bis in die Goethestraße verirrt habe.

Als das Reh befreit wurde, hüpfte es davon (Video: Sibberns):

Philipp Overschmidt

Philipp Overschmidt

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Philipp Overschmidt, Jahrgang 1988, ist in Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) geboren und aufgewachsen. Er studierte Politikwissenschaften und Soziologie in Osnabrück. Nach seinem Volontariat bei der NORDSEE-ZEITUNG ist er seit 2017 Online-Redakteur für nord24.