Leherheider verzweifeln an der Zerstörungswut

Zerstörte Bänke, Müllkübel, Schilder, beschmierte Wände, zertrümmerte Fensterscheiben: Leherheide wird wieder von einer Welle der Zerstörungswut heimgesucht. Die Bürger und „Kümmerer“ des Stadtteils ringen um eine Strategie, den Vandalen das Handwerkszeug zu legen.

Bauzäune am Spielpark abgerissen

Kürzlich wurden Fenster am Waschhaus eingeworfen und Bauzäune am Spielpark abgerissen. Viele Spuren weisen auf polizeibekannte jugendliche Halbstarke hin. Das Problem: Es fehlen Polizei-Beamte, die sich nachts nur auf die Treffpunkte der Cliquen konzentrieren.

Ruf nach noch mehr Streetworkern

„Auch mehr Streetworker sind nötig“, betont Stadtteilsprecher Claus-Dieter Raschen. Obwohl die Stadt bereits einen zusätzlichen Streetworker für Leherheide eingestellt hat: „Wir könnten zwei, drei dringend brauchen“, betont Anwohner Dieter Schmidt.

Stadtteilkümmerer diskutieren am Heidjerstein-Brunnen über die Schäden durch jugendliche Übeltäter (von links): Claus-Dieter Raschen, Helmut Cordes, Dieter Schmidt, Rolf Wilhelm und Gerhard Protzer. Foto: Hartmann

Fotos der Schäden kursieren auf facebook

Der Leherheider fährt täglich durch seinen Stadtteil und dokumentiert alles, was er an Verwüstung antrifft. Die Fotos auf Facebook werden erregt kommentiert.

Das sagen Anwohner:

Was es mit der „Taskforce“ Leherheide auf sich hat, erfahrt ihr in der NORDSEE-ZEITUNG am Freitag.