Loxstedt: Deichverband und Feuerwehr üben die Deichverteidigung

Der Deichverband Osterstader Marsch hat am Wochenende gemeinsam mit den Feuerwehren der Gemeinden Beverstedt, Hagen, Loxstedt und Schwanewede zwei Tage den Deichverteidigungsfall erprobt.

29,5 Kilometer Hauptdeich

Der Deichverband Osterstader Marsch unterhält einen 29,5 Kilometer langen Hauptdeich von der Landesgrenze zu Bremen im Süden und der Landesgrenze zu Bremerhaven im Norden. In einer sogenannten Sturmflutordnung sind Sicherheitsmaßnahmen für Notfälle geregelt.

Kontrolle und Sicherung

„Gefahren sind bei eintretenden Fluten vor allem bestehende Vorschäden am Deich oder Fremdkörper, die während einer Flut anströmen. Hauptaugenmerke liegen daher bei der Kontrolle des Deiches und der schnellstmöglichen Sicherung von Schadstellen“, erklärte Deichgraf Olcher Knoop.

Sandsäcke gefüllt

Die Unterweisung in die Deichschutzordnung am Samstag lief reibungslos. Dazu hatten der Geschäftsführer des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände im Altkreis Wesermünde, Thomas Ströer, und Oberdeichgraf Hans-Otto Hancken in das Luneschöpfwerk Indiek eingeladen. Dabei wurde auch das Füllen von Sandsäcken an einer Füllstation geübt. Mit den vollen Sandsäcken ging es auf den Deich, um eine simulierte Schadensstelle abzudichten. (dsh)

Wie der Deichverband im Notfall mit den Feuerwehren zusammenarbeitet, lest ihr am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.