Mehr Schutz für Gründerzeitfassaden in Bremerhavens Goethequartier

Hauseigentümer aus dem Goethequartier und an der Hafenstraße sollten künftig vor jeder Baumaßnahme, die das Erscheinungsbild des Hauses verändert, eine Genehmigung des Bauordnungsamtes einholen. Der Grund: Die Stadt hat den Aufstellungsbeschluss für eine Erhaltungssatzung öffentlich bekannt gemacht. Deren Ziel ist es, mit den historischen Gründerzeitfassaden den Charakter des Gebietes zu erhalten.

Architekturbüro erstellt Satzung

Die Stadt will mit dem Regelwerk die ortsbildprägenden Hausfassaden schützen, die im Zeitraum zwischen 1890 und 1945 entstanden sind. Für die Erstellung der Erhaltungssatzung will das Stadtplanungsamt auf ein Architekturbüro zurückgreifen. In ein bis eineinhalb Jahren soll die Satzung fertig sein.

Anträge an Bauordnungsamt

„Bereits mit der öffentlichen Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses haben wir aber die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen“, sagt Carolin Kountchev, Leiterin des Stadtplanungsamtes. Aus diesem Grund müssen Hauseigentümer aus dem Erhaltungsgebiet, die Veränderungen an der Gebäudehülle, einen Anbau, einen Abriss oder eine Nutzungsänderung planen, ab sofort vor Umsetzung der Maßnahmen eine Genehmigung des Bauordnungsamtes einholen.

Für welche baulichen Maßnahmen die Hauseigentümer eine Genehmigung benötigen, lest Ihr am Sonntag, 29. September 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.