Mühlenzauber in Nordenham: Organisatoren sind mit Verlauf zufrieden

Mühlenzauber statt Winter & Ambiente, Mühle statt Friedeburg – der Konzeptwechsel hat sich bezahlt gemacht. NMT-Chefin Ilona Tetzlaff und Museumsleiter Christoph Greim zogen am Sonntagabend ein positives Fazit der dreitägigen Veranstaltung. Nach ersten Schätzungen schauten zwischen 2500 und 3000 Besucher in Moorsee vorbei.

Lob für das stimmungsvolle Ambiente

„Ob Besucher, Aussteller oder Organisatoren: Alle waren voll des Lobes für das stimmungsvolle Ambiente hier auf dem Mühlengelände“, sagt Ilona Tetzlaff. Nach Einbruch der Dunkelheit sei es besonders schön gewesen. „Alles war festlich beleuchtet, zudem gab es an zwei Abenden Live-Musik – das kam gut an“, weiß sie aus Gesprächen.

Gute Werbung für das Museum Moorseer Mühle

Ähnlich sieht es Christoph Greim, der seit einigen Monaten Leiter des Museums Moorseer Mühle ist. Der Mühlenzauber sei eine tolle Gelegenheit gewesen, sein Haus bekannter zu machen. „Es waren viele Besucher hier, die unser Museum noch nie zuvor gesehen hatten“, macht er deutlich.

Winter & Ambiente hatte sich ein Stück weit überlebt

Der Konzeptwechsel war notwendig gewesen, weil sich Winter & Ambiente ein Stück weit überlebt hatte. „Es war in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, für die Veranstaltung neue, hochwertige Aussteller zu gewinnen“, sagt Ilona Tetzlaff.

Jetzt hängt alles von den Finanzen ab

Ob es eine Neuauflage des Mühlenzaubers geben wird, werde sich in den kommenden Wochen zeigen. Ilona Tetzlaff: „Es hängt alles von der Kosten-Nutzen-Rechnung ab.“

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.