Bremerhaven: Heimische Wildsträucher spenden Insekten Nahrung

Sie sehen schön aus, machen wenig Arbeit und bieten Nahrung für die Insektenwelt – wenn Forstingenieur Sönke Hofmann über Wildsträucher spricht, ist seine Begeisterung zu spüren. Seit drei Jahren organisiert der Geschäftsführer des Bremer Nabu mit seinem Team Sammelbestellungen für heimische Gehölze – auch in Bremerhaven.

Wertvolle Nahrungsquelle für Insekten

Wichtig seien  einheimische Gewächse vor allem, weil sie  Nahrung und Unterschlupf für die Insekten böten. „Nehmen wir zum Beispiel die so beliebte Forsythie,  die ja schon fast neongelb aussieht. Mit dieser komplett sterilen Hybride kann kein Tier etwas anfangen“, bemängelt er. „Es gibt keine Blüten und keinen Nektar.“ Wer eine gelbe Farbpracht erleben wolle, sollte lieber auf die Kornelkirsche ausweichen.

Für jeden Standort findet sich ein passender Strauch

Weil die Wildsträucher an das hiesige Klima angepasst seien, gebe es für jeden Standort die ideale Besetzung. „Für Sandböden eignet sich beispielsweise Sanddorn, für Lehmböden die Trauerkirsche“, sagt Hofmann. Viel Geld müsse nicht eingeplant werden – vor allem, weil der Nabu Sammelbestellungen aufgibt.

Mehr Informationen zu den Wildsträuchern und  der Nabu-Sammelbestellung  lest Ihr am Sonntag, 24. Februar, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.