Nach dem Brand: So sieht es auf der „Seuten Deern“ in Bremerhaven aus

Die Staatsanwaltschaft hat die „Seute Deern“ im Bremerhavener Museumshafen freigegeben: Für die Mitarbeiter des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) und Restaurantbetreiber Jens Schmidt beginnt das große Aufräumen.

Schiffsmodelle abgeholt

Das „Kulturgut“, also die kleinen Schiffsmodelle und andere Ausstellungsstücke, haben Mitarbeiter des DSM am Mittwoch aus dem Bauch des Schiffes geholt. Sie sollen sicher verwahrt werden. Zudem hat Jens Schmidt eine Spezialfirma für Brand- und Wasserschäden mit dem Aufräumen beauftragt.

Verdorbene Lebensmittel

Besonders die vollen Kühlschränke, die 14 Tage ohne Strom waren, machen dem Gastronom Sorgen. Die Verantwortlichen des Museums wollten vor allem überprüfen, ob die Lenzpumpen, die das Schiff von Wasser befreien, richtig arbeiten.

Ursache weiterhin unklar

Was den Brand am Freitagabend vor zwei Wochen ausgelöst hat, ist immer noch unklar. Die Gutachter haben sich zur Brandursache und zur Schadenshöhe noch nicht geäußert.

Wir waren mit an Bord und unter Deck:

Wie Restaurantbetreiber Jens Schmidt jetzt weitermachen will und wie der aktuelle Stand zur Frage der Sanierung ist, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.