Nach Haverie der „MSC Zoe“: 220 Container geortet

Nach der Havarie des Frachters „MSC Zoe“ in der Nordsee ist der größte Teil der über Bord gegangenen Container auf dem Meeresboden geortet worden. 220 der 281 Behälter habe man mit Sonartechnik lokalisiert, teilte das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in der Nacht zum Montag in Den Haag mit.

Zwei Container mit gefährlicher Ladung

18 weitere Behälter seien an Land gespült worden. Die „MSC Zoe“ hatte vorige Woche auf dem Weg von Antwerpen nach Bremerhaven die Container verloren, unter ihnen zwei mit gefährlicher Ladung.

Keine Spur von Lithium-Batterien

Ein Behälter mit 250 Säcken voller toxischer Peroxide in Pulverform war aufgebrochen, einige Säcke waren angespült worden. Von dem anderen Gefahrgut-Container mit 1400 Kilo Lithium-Batterien fehlt noch jede Spur.

Untersuchungen laufen

Derweil laufen die Untersuchungen zur Havarie. Erste Experten äußern bereits Vermutungen. „Unsachgemäße Laschung oder bereits gelöste Lashings“ könnten nach Meinung von Klaus Schroh vom Naturschutzbund NABU Cuxhaven die Ursache des massiven Ladungsverlustes sein. (lni/red)