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Nach Insolvenz: Bremerhavener Firma Ludolph hat wieder eine Zukunft

Die Ludolph GmbH & Co. KG ist erfolgreich in eine neue Zukunft geführt worden. Insolvenzverwalter Dr. Hendrik Heerma ist es nach vier Monaten gelungen, das Unternehmen an einen britischen Investor zu verkaufen. Die derzeit 70 Arbeitplätze bleiben erhalten, so Heerma: „Und die Käufer investieren einen siebenstelligen Betrag in das Unternehmen.“

Im November musste Insolvenzantrag gestellt werden

Der Geräte- und Instrumentenhersteller musste im November vergangenen Jahres Insolvenzantrag stellen, weil Bankverbindlichkeiten in Millionenhöhe nicht mehr bedient werden konnten. Insolvenzverwalter Heerma machte die Ursache für die finanziellen Probleme in der mangelnden Wirtschaftlichkeit beim Umgang mit Aufträgen aus.

Ludolph schreibt wieder schwarze Zahlen

Darüber hat er mit den Auftraggebern inzwischen eine neue Vereinbarung gefunden und den Betrieb damit für Investoren interessant gemacht. „Die Braut schmücken“, nennt Heerma diesen Vorgang.  „Ludolph schreibt wieder schwarze Zahlen.“

31 Beschäftigte mussten gehen

Für den Sanierungskurs sei allerdings ein harter Schnitt notwendig gewesen: 31 Mitarbeiter mussten gehen. Sie wechselten zum 1. Februar in eine Transfergesellschaft.