Nach Unfall mit Rindern auf Bahngleis bei Spieka: Landwirt trifft keine Schuld

Nach dem Zusammenprall von mehreren Rindern mit einer Diesellokomotive auf dem Bahngleis bei Spieka hat die Bundespolizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Ein schuldhaftes oder fahrlässiges Verhalten des Landwirts scheint demnach wohl nicht vorzuliegen.

Polizeisprecher: Zaunanlage entsprach dem Standard

„Die Zaunanlage entsprach dem Standard, Futter und Wasser waren ausreichend vorhanden“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. „Die Ursache des Ausbruchs der Herde mit 43 Rindern bleibt allerdings unklar.“

36 Tiere werden eingefangen

Die Tiere liefen am frühen Mittwochmorgen nach dem Ausbruch mehrere Kilometer von ihrer Weide weg. Einige Rinder gerieten dabei bei Spieka auf das Bahngleis der Strecke von Bremerhaven nach Cuxhaven. Eine alleinfahrende Diesellok erfasste gegen 4.10 Uhr sieben Tiere. Diese Rinder verendeten. Die restlichen 36 wurden wieder eingefangen und auf ihre Weide gebracht.