Neue Eisenbahnbrücke: Frist für Einsprüche verstreicht bald

Noch ist es möglich, Einspruch gegen den geplanten Neubau der Eisenbahnbrücke an der Cherbourger Straße zu erheben. Diese Frist läuft allerdings bald ab: am Freitag, 23. September. Kritiker befürchten nicht nur wegen der Bauarbeiten viel Lärm.

Kritik von Lärmschutzgutachter

Der Lärmschutzgutachter André Kiwitz aus Speckenbüttel erklärt: „Nachts sind bei den Ramm- und Abbrucharbeiten Geräuschpegel von über 80 Dezibel zu erwarten. Erlaubt sind aber nur etwa 45 Dezibel.“ Auch nach Ende der Bauarbeiten werde es an der Brücke laut, weil dort keine Lärmschutzwände hinkommen sollten. Unter anderem deshalb bereite einer seiner Mitarbeiter, der bei der Brücke wohne, gerade einen Einwand gegen die aktuellen Brückenpläne vor. Wer dasselbe tun möchte: Weitere Informationen zu dem Vorhaben stehen hier. Die Bahn verweist indes darauf, dass sie alles Mögliche tue, um den Lärm gering zu halten und Betroffenen gegebenenfalls zu entschädigen.

Bauzeit: 2019 bis 2020

Die neue Eisenbahnbrücke über der Kreuzung von Cherbourger Straße und Langener Landstraße sollen von Frühjahr 2019 bis Ende 2020 entstehen. Der Bund investiert dafür 15 Millionen Euro. Die bisherige Brücke stammt von 1912 und ist damit mittlerweile zu alt für eine weitere Nutzung.