Neuer Investor: Borgward-Werk in Bremen bleibt ungewiss

Beim Autobauer Borgward ist ein neuer chinesischer Investor eingestiegen. Die Zukunft einer Bremer Fabrik bleibt aber weiter ungewiss.

Zu hohe Verluste

Chinesische Medien berichten, dass der Pekinger Mobilitätskonzern UCAR Technology zwei Drittel der Borgward-Anteile vom chinesischen Lastwagenhersteller Foton übernommen hat. Das Unternehmen soll die Anteile jetzt wegen zu hoher Verluste abgegeben haben. Marco Dalan, Deutschland-Sprecher bei Borgward, begrüßte nach einem Bericht von Radio Bremen den Einstieg des neuen Investors, da dieser die langfristige Planung nachhaltig unterstütze.

Gespräche zwischen Borgward und Bremer Politik geplant

Borgward hatte vor zwei Jahren angekündigt, in Bremen ein Werk errichten zu wollen. Bis 1961 wurde der Borgward in Bremen gebaut, dann musste das Unternehmen Konkurs anmelden. Die Reservierung für ein 15 Hektar großes Grundstück am Güterverkehrszentrum in Bremen lief zum Jahresende aus. Gespräche zwischen den neuen Borgward-Investoren und der Bremer Politik sollen im Februar beginnen.

Denise von der Ahé

Denise von der Ahé

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Redakteurin/Korrespondentin im Bremer Büro der NORDSEE-ZEITUNG. Kam nach Stationen bei der Saarbrücker Zeitung und der Braunschweiger Zeitung immer weiter Richtung Norden. Sie berichtet aus Bremen über alles, was dort entschieden wird und für Bremerhaven spannend und wichtig ist.