OTB Bremerhaven: Vorwurf der Steuerverschwendung löst Kritik aus

Nach dem Eintrag ins Schwarzbuch ist die Kritik groß: Politik und Stadt Bremerhaven sehen das bisher für den Offshore Terminal Bremerhaven (OTB) ausgegebene Geld – 31 Millionen Euro sollen es sein – nicht als Steuerverschwendung an.  

Gegenstimmen aus der Politik

Nachdem bekannt wurde, dass der Bund der Steuerzahler befürchtet, dass 31 Millionen Euro an Steuergeldern in dem Hafenbauprojekt versenkt worden sind, werden in Bremerhaven die Gegenstimmen lauter. CDU-Fraktionschef Thorsten Raschen vermutet, dass nur „eine Sau gesucht wurde, die man durch die Stadt treiben kann“.  Jörg Zager, hafenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion findet das Geld „nicht verschwendet“. Das Projekt ruhe nur. „Wenn ich ein Projekt auf den Weg bringe, muss ich auch Mittel aufwenden“.

Wirtschaftsförderer: Hafen wird gebraucht

„Ich wundere mich, dass das zu diesem Zeitpunkt kommt“, sagt Wirtschaftsförderer Nils Schnorrenberger. Für den Wirtschaftsförderer steht fest, dass die Offshore-Windenergie ein Wachstumsmarkt ist, der Hafen gebraucht wird. „Wir brauchen die Branche, um den Klimawandel aufzuhalten“, hält er fest.

Was der Bund der Steuerzahler zu den Vorwürfen aus Bremerhaven sagt, lest ihr Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.