Parteien ringen um den Schulfrieden in Bremerhaven und Bremen

Wird der Schulfrieden noch vor der Bürgerschaftswahl im Mai verlängert? Aktuell ringen die Parteien im Land Bremen um einen Kompromiss, der spätestens Ende September stehen soll.

Ein Knackpunkt ist die Obergrenze für Gymnasien

Aber es gibt auch Knackpunkte, an denen die Verhandlungen noch scheitern könnten – zum Beispiel die Frage, ob die Obergrenze für Gymnasien bleibt und ob der Schritt nach vorne in Richtung mehr Unterrichtsqualität ausreicht.

FDP knüpft Zustimmung an Stärkung der Gymnasien

Beim ersten Schulfrieden, der 2008 von SPD, Grünen und CDU unterschrieben wurde, ging es um die Zwei-Säulen-Struktur aus Oberschulen und Gymnasien und die Inklusion. Jetzt muss der Frieden neu geschlossen werden. Und es gibt die Hoffnung, dass auch die Linken und die FDP dieses Mal mit dabei sind. Die FDP wird jedoch vermutlich nicht unterschreiben, wenn sie ihre Kernziele nicht erreicht. „Für uns ist ganz klar, dass die Gymnasien gestärkt werden müssen“, sagt FDP-Landeschef Hauke Hilz.

Alle wollen mehr Lehrerstellen

Anders als vor zehn Jahren soll es diesmal auch um mehr Ressourcen und mehr Unterrichtsqualität gehen. Die Fraktionschefin der Linken, Kristina Vogt, sieht es als Erfolg, dass eine Unterrichtsversorgung von 105 Prozent angestrebt wird. Aktuell liegt sie in Bremerhaven bei 97,5 Prozent.