Pinguins machen eine Superbowl-Party im „Rüssel“

von Matthias Berlinke

Der Superbowl ist das wichtigste Sportereignis für alle Nordamerikaner. Da trifft man sich mit Freunden und fiebert vor dem Fernseher mit. Auch bei den Fischtown Pinguins ist Football ein großes Thema. Die „Übersee-Fraktion“ traf sich in der Nacht zum Montag zur Superbowl-Party im „Rüssel“ in der Alten Bürger.

Mike Moore reserviert die Tische für die Pinguins-Profis

„Die Pinguins sind öfter bei uns zu Gast“, berichtet „Rüssel“-Chef Mike Heilmann. „Zum Superbowl hatte das Eishockey-Team für 20 Personen reserviert.“ Es waren vor allem die Nordamerikaner aus der Pinguins-Truppe, die den Football-Spaß in gemütlicher Runde genießen wollten. Auch einige Frauen der Spieler waren dabei. Zu den heißesten Superbowl-Fans gehörten Jack Combs, Mike Hoeffel und Ross Mauermann. „Kapitän Mike Moore hatte die Plätze für die Pinguins reserviert“, sagt Heilmann und fügt mit einem Grinsen dazu: „Der am Ende überraschende Ausgang des Spiels mit dem Sieg für die New England Patriots schien nicht jedem Eishockeyspieler gepasst zu haben. Da waren doch einige traurige Gesichter dabei.“

Halloween-Party als geschlossene Gesellschaft

Die Pinguins nutzen das „Rüssel“ übrigens nicht nur zum Footballschauen. Im Oktober trafen sich die Eishockeycracks in der Gaststätte zu einer internen Halloween-Party. Während beim Superbowl auch andere Gäste vor den Bildschirmen saßen, lief der Gruselspaß in einem rein privaten Rahmen ab. „Wir hatten die Pinguins hier als geschlossene Gesellschaft“, sagt Heilmann. „Die Party hatte damals noch Steve Slaton organisiert. Der ist nun leider nicht mehr in Bremerhaven.“