Plastik-Verpackungen: So sieht es in Supermärkten in Bremerhaven aus

von Seda Demir

Bremerhavens erster Unverpackt-Laden ist am Mittwoch eröffnet worden. Das Ziel: Durch mitgebrachte Behälter soll auf Plastik verzichtet und die Umwelt geschont werden. Wie sieht es sonst in Bremerhaven mit der Nachhaltigkeit in den Supermärkten aus?

Edeka Rotersand als Vorreiter

Der Edeka Rotersand bietet bereits seit 2018 unverpackte Lebensmittel an. Hier kann der Kunde seine Tupperdose mitbringen. Der Verkäufer befüllt diese mit Salat oder Aufschnitt.

Marktleiter Knauer: Tupper an der Theke nutzen immer mehr Menschen

Das Angebot soll dieses Jahr auf große Resonanz gestoßen sein. „Tupper an der Theke nutzen immer mehr Menschen. Anfangs waren es etwa zwei Kunden pro Tag. Heute sind es mehr als 20“, sagt Marktleiter Jens Knauer.

Problem bei Obst und Gemüse

Problematisch sei dies aber in der Obst- und Gemüseabteilung. Da gebe es noch keine umweltfreundliche Alternative zu den Gemüsebeuteln.

Alternativen zu Plastiktüten

Geschäftsführer Joachim Rewerski hat die Plastiktüte in seiner Edeka-Filiale in Geestemünde (Elbestraße) nicht verbannt. Trotzdem gibt es Alternativen: Die Kunden können Mehrwegkartons oder Baumwoll- und Papiertaschen nutzen. An der Salattheke können bereits mitgebrachte Behälter befüllt werden.