„Polarstern“ findet große Eisscholle für Drift durch die Arktis

Kurz vor Einbruch der Polarnacht hat das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ eine geeignete Eisscholle für seine einjährige Expedition durch die zentrale Arktis gefunden.

„Polarstern“ lässt sich festfrieren

An dieser etwa 2,5 mal 3,5 Kilometer großen Scholle lasse sich der Eisbrecher aus Bremerhaven im Rahmen der Arktis-Expedition MOSAiC festfrieren, teilte das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Freitag mit. Ein Jahr lang soll die „Polarstern“ mit dem Meereis durch die zentrale Arktis driften.

Polarnacht beginnt

Die ersten Wissenschaftler hätten schon am 28. September auf die Scholle übergesetzt, um dort mit dem Aufbau eines Forschungscamps zu beginnen. In der Region kommt die Sonne ab Freitag nicht mehr über den Horizont, es beginnt die Polarnacht. 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 17 Ländern sollen schichtweise an Bord arbeiten, um das Klimasystem in der Zentralarktis zu erforschen. (dpa)

Die "Polarstern" hat eine geeignete Eisscholle gefunden. Foto: AWI

Alle Informationen zur MOSAiC-Expedition gibt es in der Sonderbeilage der NORDSEE-ZEITUNG: