Prozessauftakt: Zwei Brüder wegen versuchten Mordes angeklagt

Am Donnerstag hat vor dem Bremer Landgericht der Prozess gegen zwei 44–und 50–jährige Brüder begonnen, denen vorgeworfen wird, aus Rache auf einen Mann eingeprügelt zu haben. Die beiden räumten die Tat in der Bremerhavener Hafenstraße noch zum Prozessauftakt ein – doch töten wollten sie nicht, beteuerten sie.

Angriff mit Teleskopschlagstock

13. Mai: gegen 17.30 Uhr hält ein blauer Van vor einem Geschäft, drei Männer steigen aus. Einer von ihnen, Said K. (50). Etwa drei Minuten vergehen, da stürmen die Angeklagten auf ihr Opfer (36) los und schlagen es mit einem Teleskopschlagstock mehrfach gegen den Kopf. Hussein tritt derweil mehrfach gegen Kopf und Rücken des Mannes.

Opfer rettet sich ins Geschäft

Rund zehn Sekunden vergehen, bis Passanten dazwischengehen. Sie trennen die Männer. Das stark blutende Opfer rettet sich ins Geschäft, die Angreifer fahren zusammen mit ihrem Onkel – der laut Anklage unbeteiligt war – davon. Das, was die Videoaufnahmen des Ladens zeigen, nennt die Staatsanwaltschaft versuchten Mord. (ko)

Den genauen Tathergang und was die zwei Angeklagten vor Gericht als Motiv für ihre Tat angaben, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.