Schiedsrichter benachteiligen wieder die Pinguins

von Matthias Berlinke

Die Fischtown Pinguins haben bei den Thomas Sabo ice Tigers eine ansprechende Leistung gezeigt – vor allem offensiv stimmte es bei den Bremerhavenern trotz der 4:6-Niederlage. Ärgerlich waren einige Fehler im Defensivverhalten. Außerdem meinten es die Schiedsrichter mal wieder nicht gut mit den Seestädtern.

Die Referees hätten den sechsten Treffer der Nürnberger nicht anerkennen dürfen

Am Freitag verrichteten Lars Brüggemann und Marc Iwert den Dienst an der Pfeife. Den größten Fehler machten sie kurz vor Schluss. Dem spielentscheidenden Treffer der Nürnberger zum 6:4 kurz vor Schluss von Brandon Segal (58. Minute), als die Pinguins auf den Ausgleich drückten, hätten sie die Anerkennung verweigern müssen. Vor dem Schuss blieb eine klare Icing-Situation der Ice Tigers ungeahndet. „Aber das war nicht der einzige Fehler. Die Nürnberger hatten auch sechs Feldspieler auf dem Eis“, ärgerte sich Teammanager Alfred Prey.

Unfaire Aktionen der Nürnberger bleiben ungeahndet

Tatsächlich hatten die Pinguins bei den Schiedsrichtern einen schweren Stand. So werden etliche Zweikämpfe zugunsten der Franken ausgelegt. Bremerhaven blieben so einige zusätzliche Powerplay-Situationen verwehrt. Allerdings sollte man nicht zu sehr auf die Referees schimpfen, sondern den Fokus auf die eigene Leistung legen. Da gab es am Freitag nämlich noch deutlich Luft nach oben.