Schiffsmodelle für den heimischen PC

Das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven wird digital – zumindest ein Teil davon. Im Rahmen des seit März laufenden und vom Bund geförderten Projekts „Model Ships Go Virtual“ sollen in Kooperation mit der Hochschule Bremerhaven die Modelle des Museums in den Computer eingelesen und danach für Smartphone, Tablet und Co. als 3D-Modelle abrufbar sein.

Es sei das bisher größte Digitalisierungsprojekt des DSM. „Wir haben 3000 Schiffsmodelle in unserem Bestand, an denen man die technische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Schifffahrtsgeschichte ablesen kann“, sagt Dennis Niewerth, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DSM. Im Rahmen der Neugestaltung der Ausstellung sollen die Modelle eine Schlüsselrolle einnehmen – als chronologischer roter Faden. „In diesem Rahmen wollen wir die Modelle auch in ein neues Licht rücken“, sagt Niewerth. Aus diesem Grund sollen sie digitalisiert und für den Abruf auf digitalen Endgeräten wie Smartphones bereitgestellt werden.

Experimente mit verschiedenen Technologien

Doch wie digitalisiert man ein Modell? „Hier haben wir eine Menge experimentiert – mit verschiedenen Technologien“, sagt der DSM-Mitarbeiter. Die einfachste davon war das Umrechnen von normalen Fotografien in ein 3D-Bild. Das Team experimentierte jedoch auch mit Scannern und Computertomografen.