„Seute Deern“ in Bremerhaven: Bittere Nachricht für das süße Mädchen

Der Arbeitskreis „Rettet die Seute Deern“ stellt seine Aktivitäten ein.  In einem offenen Brief an die Leitung des Deutschen Schiffahrtsmuseums (DSM) machen der frühere Stadtverordnetenvorsteher Arthur Beneken und sechs weitere Unterzeichner deutlich, dass sie sich bei ihrem Engagement vom Direktorium allein gelassen fühlen.

Leitung soll sich zur Rettung „durchringen“

Voraussetzung für eine Sanierung des maroden Museumsschiffes sei eine deutliche Willenserklärung der Leitung, dass sie sich um die Erhaltung ihres denkmalgeschützten Eigentums kümmern wolle. „Dieses ist  bis heute nicht geschehen“, heißt es in dem Schreiben. „Gerne stehen wir auch weiterhin mit Rat und Tat dem Direktorium zur Seite, sofern sich das Schiffahrtsmuseum zur Sanierung der ,Seuten Deern’ durchringen sollte. Bis dahin werden wir unsere Arbeit ruhen lassen.“

Der Konflikt schwelt schon länger

Der Konflikt zwischen dem Arbeitskreis, der seit knapp zwei Jahren ehrenamtlich an der Rettung des Schiffes arbeitet, und der Museumsleitung ist schon längere Zeit offenkundig. Das Museum dürfe sich seiner Verantwortung nicht länger entziehen, hatte Beneken gemahnt. Die Bekenntnisse zum Schiff waren aus seiner Sicht zu vage und distanziert. Alles über die Hintergründe lest ihr in der Samstagausgabe der NORDSEE-ZEITUNG.