„Seute Deern“ kommt nicht einmal auf Senats-Tagesordnung

Am kommenden Dienstag wollte sich Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) die Zustimmung des Senats zu den Planungsmitteln für die „Seute Deern“ einholen. Doch das Schiff schaffte es nicht einmal auf die Tagesordnung.

Letzte Chance vor den Wahlen vertan

Damit ist die letzte Chance vertan, eine Lösung noch vor den Wahlen hinzubekommen. Günthner braucht den Senatsbeschluss, um sich tags drauf den Segen der Wirtschaftsdeputation abzuholen. Es ist deren letzte Sitzung vor den Wahlen. Damit ist die Zukunft der „Seuten Deern“ ungewiss.

Anteil an Planungsmitteln beschlossen

Der Bremerhavener Magistrat hatte bereits am Mittwoch seinen Anteil an den Planungsmitteln in Höhe von 234.000 Euro beschlossen verbunden mit der Bitte an den Senat, seinen Anteil in Höhe von 466.000 Euro ebenfalls zu bewilligen.

So teuer soll es werden

Das Geld ist nötig, um den Bundeszuschuss von 700.000 Euro zu bekommen. Insgesamt will der Bund für die Sanierung des Schiffs 17 Millionen Euro zahlen, die Land und Stadt um ebenfalls 17 Millionen Euro ergänzen müssen.

Warum die „Seute Deern“ nicht auf der Tagesordnung gelandet ist, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.