„Seute Deern“: Wissenschaftssenatorin informiert sich über Bergung

Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling hat sich am Dienstag über die Bergung der „Seuten Deern“ informiert. Mehr als eine Stunde saß sie mit den Experten zusammen. Ob das Museumsschiff am Ende nur noch abgewrackt werden kann? Die Senatorin will darüber noch nicht sprechen.  

Geld für die Bergung

Der Wissenschaftsausschuss der Landesregierung muss das Geld für die Bergung noch bewilligen – rund 960.000 Euro gibt das Land Bremen, mehr als 100.000 Euro die Stadt Bremerhaven. Es gebe aber keine Alternative zu dem Beschluss, ist Schilling überzeugt. Von der untergegangenen „Seuten Deern“ gehe eine „extreme Gefahr“ aus.

Museumschefin klagt: Kein Geld

Mit dem Nationalmuseum müsse darüber gesprochen werden, wie die Flotte der acht historischen Schiffe im Museumshafen künftig unterhalten werden könne. Die Museumschefin hatte geklagt, dass nie durchgerechnet worden sei, was es überhaupt kostet, die Schiffe zu pflegen.

Planken maroder als angenommen

Die Bergungsexperten haben indes bereits feststellen müssen, dass die Planken des 100 Jahre alten Seglers noch viel maroder sind, als angenommen worden war.

Was die Experten zum aktuellen Zustand der „Seuten Deern“ sagen, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.