So helfen Bremerhavener im Kampf gegen Problemimmobilien

Die Bremerhavener Verwaltung benötigt in Sachen Problemimmobilien Unterstützung: Gemeinsam wollen Sozialdezernentin Dr. Claudia Schilling (SPD), Baudezernentin Dr. Jeanne-Marie Ehbauer (Grüne) und Feuerwehrdezernent Jörn Hoffmann (SPD) eine Vorlage für die Kommunalpolitiker erarbeiten. 

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Das ist ein Ergebnis einer Sitzung der Expertenkommission. Grund für die erneute Zusammenkunft war, dass die Liste der Problemimmobilien wächst. Das bedeutet nicht automatisch, dass es mehr schwierige Wohnverhältnisse gibt, sondern auch mehr Hinweise – von Anwohnern und Nachbarn.

Hinweise werden geprüft

Außerdem befassen sich Mitarbeiter von Bauordnungsamt, Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt mit dem Thema. So sammeln sich sehr viele Hinweise an, die es zu überprüfen gilt. Das könnten echte Problemfälle sein, Kleinigkeiten oder auch Fehlmeldungen.

Stadtverordnete entscheiden

Doch um diese Liste vernünftig und aktuell zu halten, fehle es an Personal. Wie bereits in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung angekündigt, wollen die drei Dezernenten gemeinsam eine Anforderung formulieren, über die die Kommunalpolitiker voraussichtlich kurz nach Ostern abstimmen werden können.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.