So verschieden sind die Winter in Bremerhaven

Zwischen Shorts und Frostbeulen: Die Winter in Bremerhaven können so verschieden sein. Der Trend geht allerdings zu wärmeren Zeiten mit wenig Schnee.

Let it snow

Früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Schnee. Ende Januar im Jahr 1979 konnten die Bremerhavener die größten Schneemänner bauen. Zu der Zeit lagen 37 Zentimeter, ein Hochstand. Den frühesten Schneefall vor Winteranfang gab es am 14. Oktober 1925.

Winterwonderland

2010 gab es das letzte Mal weiße Weihnacht. An Heiligabend lagen 24 Zentimeter Schnee in Bremerhaven. Im Umland waren es etwa 20 Zentimeter. In dem Jahr war es fast den ganzen Monat über weiß.

Es wird heiß

Die Wintermonate Dezember, Januar und Februar werden durchschnittlich immer wärmer, sagt der Bremerhavener Klimahaus-Meteorologe Michael Theusner. Der wärmste Wintermonat war der Dezember vor drei Jahren mit durchschnittlichen 8,2 Grad. Das ist wärmer als ein normaler April. Der insgesamt wärmste Winter war in den Jahren 2006/2007.

Eiszeit

Die Kälterekorde liegen hingegen schon etwas zurück. Im Winter 1939/1940 mussten die Bremerhavener besonders frieren. Der kälteste verzeichnete Monat war aber der Februar 1929 mit durchschnittlichen -7,9 Grad. Höhepunkt war der 11. des Monats mit -21,6 Grad.