Sozialbetrug: Sozialamtsleiterin spricht von „vielen kleinen Sachen“

Schon seit 2013 hat es immer wieder Hinweise auf den massenhaften Sozialbetrug mit osteuropäischen Zuwanderern gegeben. Bereits 2013 erreichten auch Sozialamtsleiterin Astrid Henriksen Hinweise auf dubiose Begleiter, die mit Bulgaren und Rumänen ins Jobcenter kamen.

Prostitution und moderne Sklaverei

In Berichten der von der Stadt eingerichteten Beratungsstelle für EU-Zuwanderer ist im März 2014 die Rede von Scheinselbständigkeit, schlechten Wohnverhältnissen, Prostitution und moderner Sklaverei. Diese hielt das Sozialamt jedoch nicht für ausreichend, um daraus Konsequenzen zu ziehen.

„Man konnte keinen Gesamtkomplex erkennen“

„Es waren immer viele kleine Sachen, die mal herangetragen worden sind. Man konnte aber nie so richtig einen Gesamtkomplex daraus erkennen“, sagte Henriksen am heutigen Freitag vor dem Untersuchungsausschuss in Bremen. Die Abgeordneten zeigten sich verwundert darüber, weil das Sozialamt die strategische Zuständigkeit für die Integration der Zuwanderer hatte.