Soziologe Hurrelmann über Männlichkeitskrise und eine orientierungslose Jugend

Soziologe Prof. Dr. Klaus Hurrelmann hat am Dienstag bei „Leute in der Losche“, dem Talkformat der NORDSEE-ZEITUNG, über eine orientierungslose Jugend, Gewaltbereitschaft bei jungen Männern und Fridays for Future gesprochen. 

Jugendphase so lang wie nie

Jugendforschung ist sein Spezialgebiet. Die Lebensphase Jugend „beginnt so früh wie nie und hört einfach nicht auf“, sagt der Sozial-, Bildungs-, und Gesundheitswissenschaftler in der ausverkauften Losche. Ungefähr 15 Jahre dauert sie mittlerweile. Jugendliche sind in der Zeit oft orientierungslos, denn typische Rollen-Klischees gebe es nicht mehr.

Identitätskrise

Rund 20 Prozent der Jugendlichen schaffen es nicht, sich in einer Gesellschaft ohne Regeln sicher zu bewegen. Der Großteil von ihnen seien junge Männer aus zumeist wirtschaftlich schlechten Verhältnissen, mit Eltern von geringem Bildungsstand und mit schlechter Anknüpfung an soziale Netze, so Hurrelmann. Sie erleben eine Identitätskrise: „Was ist heute eigentlich noch Männlich?“

Welche Folgen diese Krise hat und was Prof. Dr. Hurrelmann über Fridays for Future sagt, lest am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.