„Springflut“ sorgt für viele neue Läden in Bremerhaven

Leerstände in der Innenstadt sind nicht gern gesehen – „Springflut“ ist ein Bremerhavener Erfolgsmodell, um diese zu füllen. Gleichzeitig zeige die Aktion laut der Macher, wie viel kreatives Potenzial in der Seestadt schlummert.

50 Mal vermietet

Die Macher von „Springflut“ – die Städtische Wohnungsgesellschaft Stäwog und  das Beraterbüro „Big Ben Reklame“ aus Weddewarden – haben nach zwei Jahren Bilanz gezogen. 50 Kurzfristvermietungen hat es binnen der zwei Jahre gegeben. Die vermieteten Leerstände sind in der kompletten Bürgermeister-Smidt-Straße und seit dem zweiten Jahr der Kampagne auch in der Hafenstraße zu finden.

Jungunternehmer bis großer Arbeitgeber

Aktuell gibt es acht Ladenlokale der Stäwog, die als sogenannte Pop-up-Stores vermietet werden: An Jungunternehmer mit kreativen Ideen, Berufstätige, die ein Geschäftsmodell im Nebenberuf ausprobieren möchten, an soziale Einrichtungen oder große Arbeitgeber, die an zentraler Stelle Werbung für ihre Ausbildungsberufe machen wollen.

Wie viele Läden wieder dauerhaft vermietet sind und was in den aktuellen Pop-up-Stores angeboten wird, lest ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.