Stadt Bremerhaven will Ausländer besser integrieren

In Bremerhaven leben rund 21.400 Menschen mit ausländischen Wurzeln. Viele sind erst seit kurzem hier. Sie haben Probleme mit der Sprache, mit Ausbildung, Job, Kinderbetreuung. Wie vor allem zuständige Behörden besser miteinander arbeiten können, ist Ziel der städtischen Integrationskonferenz. Fast alle stöhnen: „Viel zu komplizierte Bürokratie!“

Mehr Austausch von Wissen

Rund 150 Mitarbeiter aller Ämter, aus Vereinen, privaten Initiativen, aus Schule und Kirchen haben am Wochenende nach Wegen gesucht. Nach Möglichkeiten, durch besseres Vernetzen aller, durch Austausch von Wissen und mit offenem Aufeinander-Zugehen die Arbeit zu verbessern.

Neues Konzept für alle Ämter im Magistrat

„Die Situation mit Asylsuchenden und osteuropäischen Zugewanderten hat sich in den letzten Jahren so verändert, dass wir ein neues aktuelles Konzept für alle Akteure in der Stadt brauchen“, betonte Stadträtin Dr. Claudia Schilling. Das auszutüfteln, ist jetzt Sache von sieben Arbeitsgruppen. Darin geht es um Themen wie Schule, Kinderbetreuung, Jobsuche, Sprachförderung oder auch Kultur. Nun sollen realisierbare Projekte und Maßnahmen für die tägliche Arbeit erarbeitet werden. Im Mai, zur nächsten Konferenz, werden sie vorgestellt.