Stilles Gedenken an die Opfer

Um 12 Uhr haben Menschen in ganz Europa mit einer Schweigeminute der Anschlagsopfer von Paris gedacht. Auch zahlreiche Bremerhaven hielten inne, zum Beispiel Schüler in ihren Klassen. Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) geißelte die Attentate als „feigen und unmenschlichen Angriff auf die Freiheit“.

Viele Bremerhavener halten inne

Als Zeichen der Solidarität, der Trauer und auch der Entschlossenheit hat sich die gesamte Bremerhavener Stadtverwaltung an der Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer der Pariser Anschläge um 12 Uhr beteiligt.

„Barbarischer Akt des Terrors“

„Dieser barbarische Akt des Terrors richtet sich gegen die Grundzüge unserer demokratischen Werte und entbehrt jeglicher Menschlichkeit“, sagte Oberbürgermeister Grantz. „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen, den Familien und Freunden der Opfer“, fügte er hinzu.

55 Jahren bestehende Partnerschaft mit der Stadt Cherbourg-Octeville

Bremerhaven habe besonders durch die seit 55 Jahren bestehende Partnerschaft mit der Stadt Cherbourg-Octeville eine innige und tiefe Verbindung mit Frankreich, ergänzte Grantz. „In Gedanken sind wir bei unseren französischen Freunden.“ Die intensive Verbundenheit werde auch in Kondolenzschreiben an den französischen Innenminister Bernard Cazeneuve, den früheren Bürgermeister von Cherbourg-Octeville, und die Partnerstadt selbst zum Ausdruck gebracht.

Der Oberbürgermeister mahnt eindringlich

„Angesichts des Ausmaßes dieser Tragödie wird auch das Ausmaß der Terrorbereitschaft offensichtlich“, ergänzte Granz. Der Oberbürgermeister mahnte eindringlich: „Wir alle, unsere Länder und Europa dürfen und werden uns dieser Bedrohung nicht beugen.“