Studentenprojekt in Bremerhaven: Mini-Rampen helfen Rollstuhlfahrern

Für Menschen, die auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind, können auch wenige Stufen zum unüberwindlichen Hindernis werden. Fünf Studentinnen der Hochschule Bremerhaven wollen im Rahmen einer Projektarbeit Kaufleute an der Hafenstraße zu einem Test motivieren: Die Händler erhalten kleine mobile Rampen, um barrierefreie Zugänge zu den Geschäften zu ermöglichen.

Impuls von der Quartiersmeisterei

Das Thema „Barrierefreie Hafenstraße“ hat die Quartiersmeisterei Lehe in Verbindung mit dem Kooperationspartnerprojekt Wunderwerft angestoßen. „Einmal im Jahr setzen wir gemeinsam mit der Hochschule ein Projekt um“, erläutert Quartiersmeisterin Brigitte Hawelka. Sie möchte die Themen Barrierefreiheit und Inklusion voranbringen.

Stiftung stellt Mini-Rampen zur Verfügung

Die Studentinnen kommen alle aus dem vierten Semester des Studienganges Cruise Tourism Management. Als Unterstützerin dabei ist die Rollstuhlfahrerin Monika Eberlein. Sie ist Botschafterin des Projekts „Wheelmap“, einer Online-Karte zum Suchen und Finden rollstuhlgerechter Orte. Die aus Aluminium-Profilen konstruierten Mini-Rampen, die sich leicht ausziehen und zusammenschieben lassen, stellt die Stiftung „Inklusive Stadt“ zur Verfügung.

Wie das Projekt ablaufen soll und mit welcher Motivation die Studentinnen dabei sind, lest Ihr am Sonntag, 5. Mai 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.