Tag der offenen Tür: Wissenschaftler stellen ihre Arbeit vor

Einen Kurztrip in die Antarktis bietet das Alfred-Wegener-Institut (Awi) am Sonntag, 16. September, an. Und dazu müssen Interessierte nur zum Handelshafen in Bremerhaven kommen. Die Polarforscher beteiligen sich mit ihrer mobilen Forschungsstation am Tag der offenen Tür der Maritimen Forschungs- und Entwicklungsmeile. Dieser findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Projekts „Geestemünde geht zum Wasser“ statt.

„Dabei gibt es spannende Experimente und Forschung zum Anfassen. Aber vor allem laden wir alle ein, die neuen Seiten des Stadtteils Geestemünde kennenzulernen“, sagt Uwe Kiupel vom Standortmarketing der Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS. Die BIS hat diesen Tag zusammen mit dem Standortmanagement Geestemünde, dem Stadtplanungsamt und dem Awi organisiert. Rund 30 Forschungseinrichtungen, Vereine und andere Institutionen sind beteiligt.

Alfred-Wegener-Institut mit drei Attraktionen

Von 12 bis 17 Uhr ist am Handelshafen entlang der Klußmannstraße sowie an der Bussestraße an 16 Stationen eine Menge zu entdecken. „Wir haben ja viele Forschungsinstitute, wie Thünen, das Zentrum für Aquakulturforschung, das TTZ und natürlich das Awi“, sagt Kiupel. Das Awi ist gleich mit drei großen Attraktionen vor Ort. So können sich Besucher in der mobilen Forschungsstation darüber informieren, wie es auf einer Polarexpedition zugeht. Gleich nebenan zeigen die Awi-Taucher, wie ihre Arbeit aussieht.

Außerdem stellt das Awi sein neues Technikum vor, den geplanten Neubau an der Klußmannstraße, in dem es unter anderem einen Kälteraum und ein Testbecken geben soll, in denen neueste Technologie erprobt wird. Um 15 Uhr halten der Projektverantwortliche Dr. Andreas Schmidt und der Ozeanograf Gerd Rohardt ihren Vortrag „Neubau eines Technikums – ein neues Zuhause für die Expeditionsvorbereitung und Technologieentwicklung“ im Gebäude G des Awi-Campus (Klußmannstraße 3d).

Geestemünde geht zum Wasser: Stadt stellt Planungen vor

Ein Schwerpunkt an dem Tag ist aber auch das Projekt „Geestemünde geht zum Wasser“. Deshalb stellen Stadtplanungsamt, Gartenbauamt und Umweltschutzamt ihre Freiraumplanung dazu vor. Hier können auch Anregungen und Ideen eingebracht werden. „Der Tag der offenen Tür der Maritimen Forschungs- und Entwicklungsmeile ist eine wunderbare Gelegenheit, sich die Planungen für ,Geestemünde geht zum Wasser‘ einmal anzusehen“, findet Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD).