Tödlicher Unfall in Wulsdorf: Strecke fünf Stunden gesperrt

Nach dem tödlichen Unfall in Höhe des Bahnübergangs Poggenbruchstraße in Bremerhaven-Wulsdorf laufen die Ermittlungen der Polizei. Abschließende Ergebnisse liegen noch nicht vor. Eine Person war dort am Montagabend gegen 17.35 Uhr von einem Regionalexpress erfasst und getötet worden.

Sperrung dauert fünf Stunden

Die Strecke zwischen Bremerhaven und Bremen musste im Abschnitt von Wulsdorf bis Stubben für fünf Stunden gesperrt werden. Nach Angaben der Bundespolizei konnten die Gleise erst um 22.41 Uhr wieder freigegeben werden.

Züge enden in Stubben und Osterholz-Scharmbeck

Die Nordwestbahn (RS2) konnte während der Sperrung nur zwischen Stubben und Bremen pendeln. Regionalexpress-Züge endeten teilweise in Osterholz-Scharmbeck. Güterzüge wurden im Kaiserhafen, Speckenbüttel und Bremen zurückgehalten.

Fahrgäste stranden

Bei nord24 meldeten sich Fahrgäste, die in Stubben gestrandet waren und vergebens auf einen Schienenersatzverkehr mit Bussen warteten. Sie mussten, so die Schilderungen, stundenlang in der Kälte ausharren.

Beweissicherung

Am Dienstagmorgen fiel der erste Regionalexpress nach Bremen und Hannover aus (Bremerhaven-Lehe ab 5.23 Uhr). Nach Angaben von DB Regio fand an der Zugeinheit eine Beweissicherung durch die Bundespolizei statt. Sie dürfte mit dem Unfall am Montagabend zu tun gehabt haben.